Der Einheimische sagt... zum Unterwirt

Der Unterwirt im Wandel der Zeit

Erstmals nachweislich erwähnt wurde der Gasthof Kreuz im Jahre 1678, was darauf zurückführen lässt, dass der Gasthof sicherlich aus der Mitte des 2. Jahrtausends stammt.
Verlaßhandlung Geschichtliche Bedeutung erhält der "Kreuzwirt" durch die Tiroler Freiheitskämpfe in der Zeit Andreas Hofers, welcher beim Unterwirt oft und gerne einkehrte, nachdem er in der Pfarrkirche zu St.Martin beim "Heiligblut" der Messe beigewohnt hatte.
Die abgebildete "Nachlaßhandlung", die die Erbschaft des damaligen Wirtes Andreas Grüner, des Schwagers Andreas Hofers regelt, gibt Einblick in die Liegenschaften und Familienverhältnisse des damaligen "Unterwirtes".


Historische Inschrift am Erker Dass bereits Andreas Hofer beim Unterwirt Küche und Keller zu schätzen wusste, bezeugt die Tatsache,dass er vor seiner Erschiessung in Mantua in seinem Abschiedsbrief an seinen Freund Vinzenz Piehler unter anderem folgendes schrieb: "Alle guten Freunde erhalten nach der Totenmesse in St.Martin beim Unterwirt einen Teller Suppe mit Fleisch und dazu einen halben Liter Wein".
Andreas Hofer Im Jahre 2000 wurde der Platz vor dem Unterwirt als Andreas Hofer Platz getauft, was die historische Bedeutung des Unterwirtes unterstreicht.

Der Gasthof wurde 1924 von Wendelin Pichler, des Vaters des heutigen Besitzers erworben und ist seitdem im Familienbesitz.

Wie sich der Gasthof geändert hat, beziehungsweise, wie die quantitativen und qualitativen Verbesserungen im Laufe der Jahre vorgenommen wurden, sieht man aus den Abbildungen der verschiedenen Jahrzehnte.
um 1960 um 1970 um 1980 um 2000
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